Kunst und Musik-Spielplatz Dockville 2009
23. Juli 2009 | Von netsamurai | Kategorie: Archiv, Bewegungsmelder, VORSCHAUWilhelmsburg | SO 02 AUG 09 | Eröffnung um 17 Uhr mit Werken von knapp 30 Künstlern, Grill, Trank, Überraschung | DJ´s akaak und Max Motor | Eintritt frei

Streetart am Dockvillegelände | 7-09 | Foto: Jens Ullheimer
Kunst und Musik-Spielplatz Dockville
- Eröffnung: SO 02 AUG 09 um 17 Uhr
mit Werken von knapp 30 Künstlern, Grill, Trank, Überraschung |
DJ´s akaAK [klingtsogut | HH] und Max Motor | [Monkeydick Music Dept HH] Eintritt frei - Dauer: Vom 03. – 09. August 2009 ab 18 Uhr geöffnet.
Es werden Führungen um 18 und 19.30 Uhr angeboten. - Ende: Am 09. August ab 18 Uhr feiert die Dockville-Kunst eine Quasi-Finissage und macht eine kleine Pause bis zum Festivalwochenende (14. – 16. August).
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Auf dem Gelände des Dockville Open-Air wird 2009 ein groß angelegter Musik- und Kunst-Spielplatz entstehen, der das Konzept der Verbindung von Musik und Kunst verkörpern und dieses auch auf die Ebene von Kindern transportieren wird.
Vor allem im Freien, aber auch in den Innenräumen des Westerndorfs werden hier in Kooperation von Künstlern und reisenden Handwerkern feststehende Installationen errichtet, welche nicht nur bestaunt, sondern unbedingt von Publikum und Künstlern gleichermaßen bespielt werden sollen.
Es entstehen interaktive Kunstwerke zum Thema Musik, die sich nicht nur mit Klangerzeugung und Komposition beschäftigen, sondern sich ebenfalls mit Begriffen wie Musikbusiness, Musikfernsehen, Musikvideo, Musikgeschichte u.s.w. auseinandersetzen können.
Auf diese Weise soll den Besuchern durch die Erfahrung neu- und andersartiger Musik außerhalb musikindustrieller Normen, ein erweiterter Musikbegriff nahe gebracht werden und dadurch zu einer anderen Sicht auf Musik inspirieren. Es wird ein spielerischer Zugang geschaffen und zur kreativen Beschäftigung mit Musik und Kunst motiviert. Um bei den erwachsenen Besuchern wieder kindliche Neugier und Entdeckerdrang zu wecken, versetzen die überdimensionalen Spielgeräte den Benutzer in eine kindliche Perspektive und regen so zum Ausprobieren und Spielen an.
Der Spielplatz wird also vor allem das interaktive Element betonen und dadurch Kunst und Musik wirklich erlebbar machen. Das Programm beschäftigt sich mit Klangforschung, Vorstellung innovativer Musikinstrumente und der Heranführung an diese.
Das Konzept des Dockville-Festivals basiert auf dem Ansatz, Kunst und Musik zu verbinden. Der Musik- und Kunst-Spielplatz verknüpft also mit seinen Aspekten Musik, Kunst und Spiel alle dem Dockville zu Grunde liegenden Inhalte. Zudem ist er vor allem auch ein auf Langfristigkeit angelegtes Projekt, das mit den Jahren weiter wachsen soll und so die Idee verfolgt einen Spielplatz/ Installationen-Park zu schaffen, der das ganze Jahr zugänglich sein soll.
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Dockville | Reste des Westerndorfes 2008 | Foto: Jens Ullheimer
Projektauswahl
Amphitheater in Form eines Blasinstrumentes (Horn)
Der Trichter des Horns wird als Bühnenraum dienen. Davor befinden sich Sitzgelegenheiten für Zuschauer. Die Bühne wird aus Objekten bestehen die selbst Musikinstrumente sind. Dort haben Besucher die Möglichkeit “das Gebilde an sich” zu bespielen.
Die Architektur wird Gestalt und Eigenschaften der Instrumente bestimmen, die die Künstler vor Ort entwerfen und bauen. Dabei wird ein voll funktionsfähiger Raum für Performances entstehen, in den alle Dockville-Besucher eingeladen sind ihrer Kreativität im Spiel mit Musik freien Lauf zu lassen.
Durchführung:
Gruppe Advances | www.myspace.com/advances_art
( Brandon Davis und Susanne Fehenberger)
Ken Wiatrek und Nathan Gwynne (NYC/USA)
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MASKE | Klang-Installation für einen Boxsack, 4 Oszillatoren und Jacques Palmingers Stimme
Viele interaktive Klanginstallationen leiden unter der Zaghaftigkeit ihrer Benutzer. Das kunst-ehrfürchtige “Nicht Berühren” gilt hier aber ganz und gar nicht, wenn man etwas hören will.
Ein Boxsack, der bei “Maske” mitten in einem leeren, laut tönenden Raum hängt, lädt deutlich zum Anfassen ein. Schlägt man ihn, wandeln sich die Töne, sie werden dezenter und harmonischer. Je mehr Prügelei, desto friedlicher der Ambientsound, in Abhängigkeit von der Kraft der Schläge und der Schwingungen des Sackes. Wer sich abreagieren will, dem könnten die Samples aus Jacques Palmingers fulminantem Diss an Henry Maske gerade recht kommen, die man mit bestimmten Moves aus dem Sack locken kann.
Durchführung:
Andreas M. Otto aka Springintgut | www.myspace.com/springintgut
Cellist, Schlagzeuger und Produzent elektronischer Musik – betreibt gemeinsam mit Freunden das Label Pingipung. Derzeit ist er in Amsterdam am Steim-Institut akkreditiert.
Andreas Stolze,
geb. 1982 in Lüneburg ist Dj und Produzent elektronischer Musik.
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“KINDERZIMMER” | Katharina Duve und Lullatone
Im gemeinsamen Projekt von Katharina Duve und Lullatone wird ein „Kinderzimmer” in den Räumlichkeiten des Dockville-Dorfes eingerichtet werden, in dem eine entspannte Raumsituation in Pastelltönen und Diskokugel-Licht geboten wird.
Nachdem sich der Besucher die Schuhe ausgezogen hat, kann er sich auf dem Schaumstoff-Boden niederlassen um nach Klängen von Lullatone zu lauschen oder Filmmaterial von Katharina Duve an zu sehen. Das „Kinderzimmer” soll als Oase für leise, sinnliche Erfahrung funktionieren.
VIDEO | LULLATONE – bedroom bossa band
Durchführung:
Lullatone | www.lullatone.com
ist eine japanische Künstlergruppe, die in ihrer Arbeit Musik, Videoclips und Performance vereinen. Der wiedererkennbare Stil ist ein kindlich, naiver Gestus. Die visuellen Arbeiten sind meist in Pastelltönen und einfachen Formen gehalten. Als Instrumente greifen Lullatone gerne zu Psylophon, Gitarre aber auch zu Plastikflaschen und leeren Joghurtbechern.
Katharina Duve | www.myspace.com/katharsis2
studiert seit 2004 Film und digitales Kino an der HfbK in Hamburg bei Professor Robert Bramkamp, Wim Wenders und Ingo Haeb.
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BUM-TSCHAK-WIPPE +
Video-Installation “Ich und Du und Udo” | Michael Schieben
Bum” und „Tschack” bezeichnen Beats. “Bum” steht in der klassischen Rockmusik für einen Schlag auf die Bass-Drum – “Tschack” für einen Schlag auf die Snare. Auf dem Festival-Gelände wird eine Wippe installiert. Die Bewegung der Wippe wird analysiert und in Musik umgewandelt.
Der Multimediatüftler Michael Schieben verwandelt eine einfache Wippbewegung in Beats. Musiker und Sounddesigner sind dazu eingeladen, daraus wiederum ihre eigenen Kompositionen zu entwickeln.
Auf Bewegungsdaten der Wippe kann jeder über eine offene programmierbare Schnittstellen zugreifen. Die analysierten Bewegungsdaten der Wippe werden über ein WLAN-Netzwerk via OSC live bereitgestellt.
Die Bum Tschack Wippe, deren Name sich aus den Bezeichnungen der Rockmusik für Bass-Drum und Snare zusammensetzt, erweitert den Dockville-Spielplatz um eine weitere Installation an der Schnittstelle von kinderleichter Nutzung und musikalischer Vision. Wie lässt sich ein analoges Spielgerät digital erweitern? Wie verändert sich das Spiel dadurch?
Digitale Tricksereien prägen auch eine zweite Arbeit, die Schieben auf dem Dockville ausstellt. Per Gesichtserkennung wird bei der Videoinstallation Ich und Du und Udo aus dem Betrachter ein Udo Lindenberg. Bis jetzt aber nur auf dem Bildschirm.
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Musik- und Kunst-Spielplatz auf dem Gelände DOCKVILLE
| SO 02 AUG 09 ab 17 Uhr | Eintritt frei
| danach täglich ab 18 Uhr öffentliche Führungen, bis 09. AUG 09
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Harburg | FR 10 FEB 12 | Start des WINTERZAUBERs | Freitag, Sonnabend und Sonntag wird die Außenmühle zur open air Eisparty-Location. Es werden Buden in den Uferbereichen am Restaurant Leuchtturm und gegenüber am Spielschiff aufgebaut. Von Ufer zu Ufer soll es eine Flaniermeile geben.
Wilhelmsburg | DO 09 FEB 12 | Bürgerhaus 19.30 Uhr | Klassisches Konzert: Wolfgang Amadeus Mozart / Anton Webern / Franz Schubert | Eintritt: 15€ | Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen freien Eintritt.


