Helms-Museum

4. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Kultur-Locations

21073 Hamburg, Deutschland

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Helms-Museum | www.helmsmuseum.de
Museumsplatz 2
21079 Hamburg

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Programm Tipps | Helms-Museum

harburger-schloss-modell

Das Harburger Schloss im Modell ( so wie es hoffentlich wieder aufgebaut wird )

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Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Harburg / Helms-Museum:

Typisch Harburg

Ein Streifzug durch die Stadtgeschichte

Bis Herbst 2011 zeigt das Stadtmuseum Harburg / Helms-Museum die Sonderausstellung „Typisch Harburg”. Die neue Ausstellung im künftigen Stadtmuseum Harburg zeigt einen Querschnitt durch die Harburger Geschichte und die Sammlung des Museums.

Pressemitteilung Stiftung Historische Museen Hamburg
Archäologisches Museum Hamburg / Helms-Museum

Die Werkschau bietet einen ersten Einblick in die stadtgeschichtliche Sammlung des Helms-Museums, die im Zentrum des neuen Stadtmuseums Harburg stehen soll. Zukünftig wird die Ausstellung zur Harburger Stadtgeschichte im Haupthaus des Helms-Museums am Museumsplatz angesiedelt sein. Die Planungen für die Neugestaltung des Stadtmuseums Harburg laufen auf Hochtouren. Einen Vorgeschmack gibt es schon jetzt in der aktuellen Sonderausstellung „Typisch Harburg”. Ausgewählte Objekte aus den umfangreichen Beständen des Museums geben einen Überblick über entscheidende Entwicklungen und Stationen der 900jährigen Geschichte Harburgs.

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„Typisch Harburg” zeigt kostbare Objekte aus der bewegten Geschichte Harburgs

Insgesamt hütet das Museum rund 75.000 stadtgeschichtliche Objekte. Ein Querschnitt aus dieser Sammlung soll nun in der neuen Sonderausstellung gezeigt werden. Die ausgewählten Stücke repräsentieren einige der wichtigsten Eckpunkte und Charakteristika aus der Harburger Geschichte. Unter ihnen befinden sich Exponate, die noch nie der Öffentlichkeit gezeigt wurden.

Gemälde und alte Stiche

Historische Ansichten von Harburg, geben eine Vorstellung von Harburg, wie es sich im 19. Jahrhundert dem Besucher darstellte. Sie zeigen das alte Harburg kurz vor bzw. während der Industrialisierung und bildeten nicht selten Vorlagen für Andenken-Porzellan. Ein Highlight darunter ist eine biedermeierliche Porzellantasse mit einer fein gemalten Ansicht von Harburg mit einem Blick über die Bremer Straße auf den späteren Rathausplatz.

Noch nie gezeigte Pläne des 18. Jahrhunderts, führen in die Zeit, als Harburg noch ganz von der Zitadelle beherrscht wurde, und erzählen die Geschichte der Harburger Herzöge. Diese werden in der Ausstellung mit eigens für das Helms-Museum nach Originalen aus dem Welfenhause angefertigten Ölgemälden der Harburger Herzöge thematisiert. Die Besucher sind eingeladen, die Porträts mit den Darstellungen auf einem Steinfragment aus dem Harburger Schloss zu vergleichen. Hier befindet sich z.B. das in Stein gehauenen Halbporträt des ersten Harburger Herzogs Otto I.

Das Harburger Schloss mit Zitadelle in einem Stich von Merian, 1654

Die Harburger Schlossinsel zeugt von entscheidenden Entwicklungsphasen Harburgs. Geländespuren sowie Bau- und Bodendenkmäler erzählen von den Anfängen Harburgs als Grenzfestung und dem späteren Herrschaftssitz der Harburger Herzöge, von dem Militärwesen des 17. und 18. Jahrhunderts und von der Zeit der Industrialisierung. Historische Kräne, Kaimauern, Brücken und Bahngleise lassen das lebhafte Treiben erahnen, das noch vor einigen Jahrzehnten im Binnenhafen stattgefunden hat. Unter diesen Relikten der Hafenarbeit befinden sich auch herausragende Baudenkmäler wie etwa Hamburgs einzige Schienen führende Klappbrücke, die Holzhafen-Brücke von 1929/30. Nicht umsonst ist das gesamte Gebiet kürzlich unter Milieu- und Denkmalschutz gestellt worden.

Hafen und Handwerk

Ein originaler Fahrplan der Hamburg-Fähre samt Druckstock erinnert neben einem Schiffsporträt und anderen Objekten zur Schifffahrtsgeschichte an Harburgs große Zeit als Fährort und Hafenstadt. Jahrhundertelang führte der Weg von und nach Hamburg über das Wasser. Das änderte sich erst mit dem Bau der Elbbrücken. Als besondere Highlights werden in diesem Zusammenhang die beiden eisernen Adlerköpfe – sie zierten ehemals die Süderelbestraßenbrücke – sowie die originalen Entwurfszeichnungen der sich noch heute an den Toren der Brücke befindlichen Wappen von Harburg und Wilhelmsburg gezeigt.

Ein seit seiner Demontage noch nie ausgestelltes Aushängeschild der Schmiede und Maschinenbauwerkstatt Böttcher, Harburger Schlossstraße 34, in Form eines Drachens repräsentiert das klassische Handwerk in Harburg. Die Konstruktionszeichnung eines Harburger Fahrrades von 1866 sowie Fotografien eines Flugapparates auf dem ersten Flugplatz Hamburgs in der Fischbeker Heide 1910 zeugen zusammen mit einem Prospekt des Harburger Autobauers Staunau von 1950 von dem Pioniergeist Harburger Handwerker und Tüftler.

Vereine und Gilden

Mit dem Bevölkerungswachstum in Harburg eng verknüpft ist die Gründung einer Vielzahl neuer Vereine. Neben der Harburger Schützengilde, die den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten war, gründeten sich um 1900 nicht nur viele neue Schützenvereine, sondern auch Geselligkeitsvereine der verschiedensten Art. In der Ausstellung stehen neben den wertvollen Schützenkönigsschilden der Gilde auch kunstvoll gefertigte Fahnen von anderen Schützen- und Gesangsvereinen für das rege Vereinsleben dieser Zeit.

Otto Ewerien - Harburger Rathaus

Politik und Rathaus

Der durch die Industrieansiedlungen einkehrende Wohlstand hatte unter anderem den Bau des neuen, repräsentativen Harburger Rathauses 1892 zur Folge. Die zur ursprünglichen Ausstattung des Rathauses gehörenden Gemälde der deutschen Kaiser, des Reichskanzlers Bismarck und der militärischen Führer Hindenburg und Moltke, von denen eine Auswahl in der Ausstellung zu sehen sein wird, zeigen die staatstreue Gesinnung der Harburger Politik um 1900. Eine Flagge des Arbeiter- und Soldatenrates von 1918/19 markiert das Ende des alten Herrschaftssystems und den Übergang in die Weimarer Republik.

Die 1920er Jahre brachten für Harburg mit Walter Dudek nicht nur den ersten sozialdemokratischen Oberbürgermeister, sondern auch die Vereinigung mit Wilhelmsburg zu einer der bedeutendsten preußischen Industrie- und Hafenstädte. Porträts von Dudek sowie die Standarte mit dem Wappen von Harburg-Wilhelmsburg, das den Dienstwagen Dudeks zierte, erinnern an diese Zeit.

Mit der Machtergreifung Hitlers endete die Ära Dudek und die Nationalsozialisten konnten auch in Harburg ihr Unwesen treiben, das zur völligen Auslöschung jüdischen Lebens in Harburg führte und schließlich mit einem verheerenden Krieg endete. Ein Gemälde von dem zerbombten Rathaus des Harburger Malers Otto Ewerien und die Kriegstagebücher einer Harburgerin stehen in der Ausstellung für die zerstörerische Macht des Krieges.

Die Not der Nachkriegszeit aber auch die Hoffnung auf einen Neuanfang symbolisieren ein erst kürzlich dem Museum übergebener Weihnachtsbaumständer aus Granathülsen und ein Nachttopf, der aus einem Wehrmachtshelm gefertigt wurde.

Gemeinsam mit der parallel schon laufenden Ausstellung „Modelle zur Harburger Stadtgeschichte” lädt die neue Ausstellung „Typisch Harburg” zur einem Streifzug durch die Harburger Geschichte ein. Faszinierende Exponate erzählen von den entscheidenden Epochen, Ereignissen und Personen, die Harburg zu dem gemacht haben, was es heute ist.

Ort der Ausstellung: Stadtmuseum Harburg
Helms-Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg-Harburg

Ausstellungsdauer: 24. März 2011 bis Mitte 2011

Führungen: jeden Sonntag, 14 Uhr

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr

Eintritt: 6,- Euro, ermäßigte Karte 4,- Euro

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Sonderausstellung

EISZEIT in Hamburg | Artikel lesen

Die neue Sonderausstellung des Archäologischen Museums Hamburg „Eiszeit in Hamburg” ist eine Zeitreise in das Europa unserer steinzeitlichen Vorfahren. Die Ausstellung präsentiert Lebewesen, die heute fast märchenhaft erscheinen – Tiere von riesigem Wuchs und ungewöhnlichem Aussehen, die längst ausgestorben sind.

Zu den beeindruckendsten Ausstellungsobjekten gehören ein fast vier Meter hohes Mammut mit seinem Jungtier, Riesenhirsch, Auerochse, Wisent oder Rentiere. Sie zeigt typische, damals in Norddeutschland heimische Tierarten in lebensechten Nachbildungen sowie herausragende archäologische Fundstücke aus der eigenen Sammlung des Museums.

EISZEIT in Hamburg

  • Ausstellung: Stadtmuseum Harburg / Helms-Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
  • Laufzeit: 30. September 2011 bis 26. Februar 2012
  • Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
  • Eintritt: Kinder und Jugendlich bis 17 Jahre haben freien Eintritt, Erwachsene 6,- Euro, ermäßigte Karte 4,- Euro

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Das neue Stadtmuseum Harburg

2009 konnte das Helms-Museum nach mehrmonatiger Umbauphase die Wiedereröffnung des gemeinsamen Foyers von Museum und Theater am Museumsplatz feiern sowie die Neueröffnung des Archäologischen Museums Hamburg am Harburger Rathausplatz. Ein wichtiger Baustein für die angestrebte Modernisierung des Museums ist die Rückkehr des Stadtmuseums Harburg in sein Stammhaus am Museumsplatz, nachdem die stadtgeschichtliche Dauerausstellung seit 1997 in der „Alten Feuerwache” in Harburg präsentiert worden war.

Seit der Gründung des Helms-Museums als heimatgeschichtliches Museum vor über 100 Jahren ist es die Aufgabe des Hauses, die Geschichte der Stadt Harburg zu erforschen und die überlieferten Objekte zu sammeln, zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ausgehend vom heutigen Stadtbild Harburgs will das Museum zukünftig im neuen Stadtmuseum Harburg noch stärker an aktuelle Themen und Fragestellungen anknüpfen. Fest eingebunden in den Hamburger Stadtteil soll ein modernes Stadtmuseum mit einer starken Bürgerorientierung und -einbindung entstehen.

Rückfragen an:
Beate Trede

Stiftung Historische Museen Hamburg
Archäologisches Museum Hamburg / Helms-Museum
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Museumsplatz 2
21073 Hamburg

Tel.: 040/42871-2697
email hidden; JavaScript is required
www.archaeologisches-museum-hamburg.de

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Kunst im öffentlichen Raum | Harburg | mehr Infos

Moderne Kunst hatte in der Vergangenheit einen schweren Stand in Hamburg-Harburg. Das hat sich mittlerweile geändert. Im Internet - SPECIAL Kunst im öffentlichen Raum | Harburg eröffnet sich dem Interessierten eine Welt, die man nicht unbedingt mit Harburg in Verbindung bringt. Von Plastiken – beeinflusst von der Berliner Schule Anfang des 20. Jahrhunderts – bis zur Minimal Concept Kunst Hanne Darbovens ist bis heute ein interessanter Mix von “Kunst im öffentlichen Raum” realisiert worden, der allein eine Reise in den Stadtteil lohnt.

Am SO, 4. April 2010 wurde der Konzeptkünstler Jochen Gerz 70 Jahre alt | Die Teilung der Welt in Künstler und Betrachter gefährdet die Demokratie, hat Jochen Gerz in einem Interview gesagt. Aus diesem Grund realisiert der Künstler Projekte im öffentlichen Raum, die mit einem Aufruf zur Beteiligung der Bürger starten. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist das – mit dem Bremer Roland-Preis für “Kunst im öffentlichen Raum” ausgezeichnete – Mahnmal gegen den Faschismus in Hamburg-Harburg

JOCHEN GERZ – Ein Portrait - Artikel lesen

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HELMS-MUSEUM | Opfer des Kulturpokers?

Harburg, Dezember 2010 | Auf dem Hamburger Kulturgipfel im Oktober 2010 wurde der Erhalt des Altonaer Museums und die Verschiebung weiterer Sparauflagen ausgehandelt. Die Stiftung Historische Museen muss allerdings bei allen zugehörigen Häusern ( auch Archäologisches Museum Hamburg & Helms-Museum ) im kommenden Jahr 500 000 Euro einsparen. In den darauffolgenden drei Jahren erhöht sich die Summe um je eine Million Euro, bis 2014 dann 3,5 Millionen Euro erreicht sind, die ursprünglich vorgesehene Auflage.

Da die Museumsstiftung keinen Cent weniger sparen muss und 3,5 Millionen, wie die Betroffenen vorrechnen, für alle Häuser nicht reichen, wird es bald ein Déjà-vu geben: Dann müssen Museen aus Geldnot geschlossen werden … [ vielleicht das Harburger Helms-Museum ]

Nach der vorläufigen Rettung des Altonaer Museums könnte nun das Helms-Museum fällig werden

Petra Schellen für die TAZ
[ Interview mit RAINER-MARIA WEISS 44, Direktor des Helms-Museums. Zuvor Kustos am Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte ]

www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/es-braeche-ein-proteststurm-los/

taz: Herr Weiss, seit dem Kulturgipfel steht nicht mehr das Altonaer Museum auf der Abschussliste, sondern eventuell das Helms-Museum. Wie stehen Sie dazu?

Rainer-Maria Weiss: Auf einer potenziellen Liste standen alle Häuser der Stiftung Historische Museen. Die Frage ist, an welcher Stelle man steht. Bisher wurde nur über Platz eins gesprochen, und da stand offenbar das Altonaer Museum. Von Kürzungs- oder gar Schließungsplänen für das Helms-Museum weiß ich allerdings nichts.

Wir sind das Hamburger Museum für Archäologie mit bedeutenden Beständen aus ganz Norddeutschland.

taz: Und damit kein lokal verankertes Museum, das bei Schließungsplänen eine Lobby hätte.

Rainer-Maria Weiss: Doch, die hat es. Wenn Sie in der Bezirksversammlung Harburg, an der TU, beim Wirtschaftsverein oder anderen auch nur andeuteten, dass das Helms-Museum schließen könnte, bräche ein Proteststurm los. Denn für die Harburger ist das “ihr” Museum, das hat auch mit ihrem Selbstverständnis gegenüber Hamburg zu tun. Wer diesem Haus Böses will, der lernt den Süden kennen.

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In diesem Interview wird deutlich, das es schwierig ist, die Teilung des ursprünglichen Helms-Museums in das Archäologische Museum Hamburg und das regionale stadtgeschichtliche Heimatmuseum ( Helms-Museum ) zu kommunizieren. Die archäologische Sparte sieht Herr Weiss nicht gefährdet. Die stadtgeschichtliche Sparte Helms-Museum sehen wir jedoch momentan quasi “heimatlos”. Sie könnte Opfer werden.

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Der schleichende stadtgeschichtliche Tod

Bis vor kurzem in der Alten Feuerwache untergebracht, sollen Teilbestände in einer “kleinen Lösung” im Hauptgebäude am Museumsplatz gezeigt werden. Die “kleine Lösung” könnte noch kleiner ausfallen, als ohnehin schon zu befürchten. Die notwendigen Umbaumaßnahmen im Haupthaus würden zeitlich gestreckt – kleine Alibi-Ausstellungen im Foyer hielten die Gemüter ruhig. Das historische Gedächtnis Harburgs würde langfristig zu Grabe getragen.

Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!

Die Museumsstiftung selbst soll bis April 2011 ein “tragfähiges” Konzept für die Einsparungen entwickeln. Die Politik aber ist fein raus: Der Bürgermeister demonstriert Kritikfähigkeit, sein Kultursenator Reinhard Stuth (CDU) steht nicht länger als Museumsverweser da, und die Museen dürfen sich selber abschaffen. [ Ein Kommentar von Evelyn Finger für ZEIT online | lesen ]

Wie Altona sich wehrt, wird von der Bürgerinitiative “Altoner Museum bleibt!” dokumentiert:

www.altonaermuseumbleibt.de

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harburg-wappen-helms-museum

Gegründet wurde das Museum 1898 als Museum zu Harburg,

von dem Hamburger Kaufmann und späteren Harburger Senator August Helms zusammen mit anderen Personen des öffentlichen Lebens, die sich zu einem Museumsverein zusammenschlossen.

1902 bezog der Verein einige Ausstellungsräume in einem Schulgebäude. 1925 erhielt das Museum durch das Vermächtnis der Söhne des Gründers eine repräsentative Villa an der Buxtehuder Straße als Ausstellungsgebäude und wurde Helms-Museum umbenannt.

1955 wurde das heutige Haupthaus als Neubau am Museumsplatz eröffnet, da die ehemalige Villa durch Bomben im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der Neubau erhielt einen angeschlossenen Theatersaal, der bis heute vom Harburger Theater bespielt wird. An der Außenfassade befindet sich der Türbogen des 1722 erbauten und im Krieg zerstörten alten Harburger Rathauses mit dem Wappen der Stadt.

Nach der Neuaufteilung der Zuständigkeiten der Hamburger staatlichen Museen 1972 wurde das Museum in Helms-Museum. Hamburgisches Museum für Vor- und Frühgeschichte umbenannt und war seither das einzige archäologische Fachmuseum Hamburgs.

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Trennung / Abgrenzung von Archäologie und Stadtgeschichte seit 2009

Unter dem ursprünglichen Begriff  Helms-Museum laufen 2 klar voneinander abgegrenzte Sparten:

  1. Archäologisches Museum Hamburg
    Am 14. Mai 2009 wurde – nach umfangreichen Umbauarbeiten – eine kinder- und familiengerecht gestaltete archäologische Dauerausstellung am Harburger Rathausplatz 5 eröffnet.
  2. Stadtmuseum Harburg
    Im gleichen Zuge wird, mit der Aufgabe der alten Feuerwache Harburg, die stadtgeschichtliche Ausstellung in die Räume des Haupthauses verlegt.

Das scheint recht unverständlich zu sein. Dieses seltsame Konstrukt sollte zugunsten einer klaren institutionellen Trennung der archäologischen Sparte von der dann eigenständigen stadtgeschichtlichen Sparte unter dem Namen Helms-Museum ( Stadtgeschichte Harburg ) geändert werden.

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