Helms-Museum
4. Dezember 2009 | Von netsamurai | Kategorie: Kultur-Locations————————-
Helms-Museum | www.helmsmuseum.de
Museumsplatz 2
21079 Hamburg
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Kulturkalender | Helms-Museum

Das Harburger Schloss im Modell ( so wie es hoffentlich wieder aufgebaut wird )
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Programm Juli 2010
Die Ausstellung „Modelle zur Harburger Stadtgeschichte“ ist leider nicht mehr zu sehen, wird aber im November 2010 wieder eröffnet.
Ab sofort wird stattdessen die Ausstellung „Ein Himmel auf Erden – Das Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra“ gezeigt.
Ein Himmel auf Erden – Das Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra
Ausstellung: Helms-Museum, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Rundgang: Archäologisches Museum, Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg
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DO 01 JUL 10 | Der Harburger Ring | Stadt- und Verkehrsplanung der Nachkriegszeit und ihre Folgen
Im Rahmen der Vortragsreihe des Helms-Museums, „Stadtbild im Wandel”, findet am Donnerstag, dem 01. Juli 2010, um 18.00 Uhr die letzte Veranstaltung dieser Reihe statt. Der Referent Henning von Ladiges wird in seinem Vortrag „Der Harburger Ring – Stadt- und Verkehrsplanung der Nachkriegszeit und ihre Folgen” aufzeigen, wie in den 70er Jahren versucht wurde, Lösungen zu finden für das wachsende Verkehrsaufkommen im Harburger Stadtbereich.
Der Bau des Harburger Rings 1973 bis 1982 war die vielleicht einschneidendste städtebauliche Veränderung Harburgs der jüngeren Zeit. Ihm fielen vollständige, historisch gewachsene Stadtviertel zum Opfer. Noch ganz im Geiste des städtebaulichen Leitbildes der „autogerechten Stadt” der 1950/60er Jahre entstanden, wurde der Harburger Innenstadtring nach seiner Fertigstellung zu dem meistgehassten Straßenzug Harburgs. „Fußgängerfeindlich, eine Zumutung für Mütter mit Kinderwagen, ältere Mitbürger und Behinderte”, schimpften Harburger zur Eröffnung des Innenstadtrings. „Er zerschneide das Stadtzentrum und lege die Läden rund um den Schlossmühlendamm lahm”, klagten die Geschäftsleute. Schon bald musste mit dem Rückbau der als „Rennstrecke” bezeichneten Ringstraße begonnen werden.
Henning von Ladiges, Leiter der Stadtplanungsabteilung des Bauamts Harburg, zeichnet in seinem Vortrag die Entstehung und Durchführung der Planungen zum Harburger Ring nach und erklärt die historischen und städteplanerischen Zusammenhänge. Dabei macht er die Komplexität und Problematik der modernen Stadt- und Verkehrsplanung deutlich und stellt sie in den Gesamtzusammenhang.
Termin: Donnerstag, den 01. Juli 2010
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Haupthaus des Helms-Museums, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg
Eintritt: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 2 Euro
Um Voranmeldung wird gebeten: Tel.: 040/42871-3609 od. email hidden; JavaScript is required
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Ausflugsprogramm: Der Harburger Kunstpfad
Das hat kein anderer Hamburger Stadtteil zu bieten: Einen Kunstpfad, der sich durch die Innenstadt schlängelt und die markantesten 27 Kunstwerke miteinander verbindet. Zu erkennen ist der Pfad an den knapp sechzig bronzenen Bodenmarkierungen mit dem Schriftzug „Kunstpfad”.
Die klassischen wie auch zeitgenössischen Werke sind nicht nur ein Spiegel der Kunstgeschichte, sie sind vor allem lesbare Stadtgeschichte. Prominente Künstler der Gegenwart reihen sich an die nun vergessenen, aber einst berühmten Künstler vergangener Zeiten – gemeinsam ist ihnen die enge Verbundenheit mit Harburg. Am Kunstpfad stehen bedeutende Denkmäler wie das Mahnmal gegen Faschismus, Krieg, Gewalt, für Frieden und Menschenrechte von Esther und Jochen Gerz und das „Große Normandiestück” von Ulrich Rückriem.
Moderne Kunst hatte in der Vergangenheit einen schweren Stand in Hamburg-Harburg. Das hat sich mittlerweile geändert. Im Internet - SPECIAL Kunst im öffentlichen Raum | Harburg eröffnet sich dem Interessierten eine Welt, die man nicht unbedingt mit Harburg in Verbindung bringt. Von Plastiken – beeinflusst von der Berliner Schule Anfang des 20. Jahrhunderts – bis zur Minimal Concept Kunst Hanne Darbovens ist bis heute ein interessanter Mix von “Kunst im öffentlichen Raum” realisiert worden, der allein eine Reise in den Stadtteil lohnt. | mehr Infos
Termin: Sonntag, 18. Juli 2010
Uhrzeit: 14.30 Uhr
Treffpunkt: „Tubabläser” auf dem Harburger Rathausplatz
Dauer: 2 Stunden
Eintritt: 4,- EuroAnmeldung: Tel. 040-428713609
Am SO, 4. April 2010 wurde der Konzeptkünstler Jochen Gerz 70 Jahre alt | Die Teilung der Welt in Künstler und Betrachter gefährdet die Demokratie, hat Jochen Gerz in einem Interview gesagt. Aus diesem Grund realisiert der Künstler Projekte im öffentlichen Raum, die mit einem Aufruf zur Beteiligung der Bürger starten. Eine seiner bekanntesten Arbeiten ist das – mit dem Bremer Roland-Preis für “Kunst im öffentlichen Raum” ausgezeichnete – Mahnmal gegen den Faschismus in Hamburg-Harburg | JOCHEN GERZ – Ein Portrait - Artikel lesen
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Ausflugsprogramm: Ein Gang durch den Harburger Stadtpark
Kultur – Geschichte – Kunst
Der Harburger Stadtpark am Außenmühlenteich ist nicht nur die „grüne Lunge” Harburgs und Veranstaltungsort des größten Harburger Stadtfestes, sondern bietet in seinen Anlagen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich mit Kunst, Denkmälern und Harburger Kulturgeschichte zu beschäftigen.
Der Rundgang führt zum Denkmal für den Erbauer des Stadtparks, zum Beethovenstein und zum Brunnen für den Harburger Oberbürgermeister Ludowieg. Weitere Stationen sind das Freilichttheater, die „Gärten der Jahrtausende” und viele im Park „versteckte” Kunstwerke.
Termin: Sonnabend, den 10. und 25. Juli 2010
Treffpunkt: Bushaltestelle Rabenstein Marmstorfer Weg, Haupteingang Stadtpark
Dauer: 3 Stunden
Kosten: 6,- EuroKunst im öffentlichen Raum | Harburger Stadtpark Außenmühle | mehr Infos
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Spurensuche auf dem Alten Friedhof – Gräber erzählen Harburger Geschichte
Wie ein offenes Geschichtsbuch, aber kaum als solches benutzt, liegt der Alte Friedhof an der Bremer Straße mitten in Harburg. Die alten Gräber, z.T. von bekannten Bildhauern geschaffen, erzählen vom „Who is Who” im Harburg des 19. und 20. Jahrhunderts: Harburger Familien und Firmen, Persönlichkeiten und Künstler. Auf diesem Rundgang unter fachkundiger Führung wird sich dem Besucher auf ungewöhnliche und spannende Weise Harburger Geschichte erschließen.
Termin: 07. August 2010
Uhrzeit: 15 Uhr
Treffpunkt: Der „Soldat” vor der Johanniskirche an der Bremer Straße
Dauer: 2 Stunden
Kosten: 4,- EuroAnmeldung: Tel. 040-428713609
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Gegründet wurde das Museum 1898 als Museum zu Harburg,
von dem Hamburger Kaufmann und späteren Harburger Senator August Helms zusammen mit anderen Personen des öffentlichen Lebens, die sich zu einem Museumsverein zusammenschlossen.
1902 bezog der Verein einige Ausstellungsräume in einem Schulgebäude. 1925 erhielt das Museum durch das Vermächtnis der Söhne des Gründers eine repräsentative Villa an der Buxtehuder Straße als Ausstellungsgebäude und wurde Helms-Museum umbenannt.
1955 wurde das heutige Haupthaus als Neubau am Museumsplatz eröffnet, da die ehemalige Villa durch Bomben im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Der Neubau erhielt einen angeschlossenen Theatersaal, der bis heute vom Harburger Theater bespielt wird. An der Außenfassade befindet sich der Türbogen des 1722 erbauten und im Krieg zerstörten alten Harburger Rathauses mit dem Wappen der Stadt.
Nach der Neuaufteilung der Zuständigkeiten der Hamburger staatlichen Museen 1972 wurde das Museum in Helms-Museum. Hamburgisches Museum für Vor- und Frühgeschichte umbenannt und war seither das einzige archäologische Fachmuseum Hamburgs.
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Trennung / Abgrenzung von Archäologie und Stadtgeschichte seit 2009
Archäologisches Museum Hamburg
Am 14. Mai 2009 wurde – nach umfangreichen Umbauarbeiten – eine kinder- und familiengerecht gestaltete archäologische Dauerausstellung am Harburger Rathausplatz 5 eröffnet.
Helms-Museum | Stadtgeschichte
Im gleichen Zuge wird, mit der Aufgabe der alten Feuerwache Harburg, die stadtgeschichtliche Ausstellung in die Räume des Haupthauses verlegt.
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