HEIKO HOLTMEIER – 4. Harburger Orgelwochen | St. Paulus-Kirche
16. Februar 2010 | Von netsamurai | Kategorie: Bewegungsmelder, Konzerte, VORSCHAUHarburg | SO 21 FEB 10 | St. Paulus-Kirche 17 Uhr | 4. Harburger Orgelwochen | Eintritt frei

Sigfrid Karg-Elert
4. Harburger Orgelwochen 2010
Das Programm ist auf den Charakter der gerade restaurierten Röver-Orgel von 1907 zugeschnitten. Wenn auch nicht wieder im Urzustand, so bietet die Orgel nach einer umfassenden Restaurierung wieder ein einzigartiges Klangbild, das zu hören sich lohnt.
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Grund genug, die besonders schönen und wertvollen Harburger Instrumente in den Mittelpunkt zu stellen und die Orgelwochen diesmal dem Instrument in der St. Pauluskirche zu widmen.
3. Orgelkonzert: Heiko Holtmeier
interpretiert Joseph Rheinberger 4. Orgelsonate “Tonus peregrinus” und Sigfrid Karg-Elert Choralimprovisationen
Veranstaltungsort:
St. Paulus-Kirche, Heimfeld
21075 Hamburg-Harburg
17 UhrDer Eintritt zu allen Konzerten in der St. Pauluskirche, Petersweg 1, in Hamburg-Harburg ist frei. Um eine Spende zur Weiterführung der Konzertreihe wird gebeten.
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Heiko Holtmeier ( Organist aus Berlin )
wurde in Lingen (Ems) geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit sieben Jahren. Seine Ausbildung setzte er bei Prof. Karl -Heinz Kämmerling in Hannover fort. Während dieser Zeit war er mehrfach erster Preisträger des Bundeswettbewerbs “Jugend musiziert”. Es folgte ein Studium am Mozarteum in Salzburg.
Seit 1994 lebt er als freischaffender Musiker in Berlin. Hier studierte er an der “Erzbischöflichen Kirchenmusikschule”, wo er 1997 sein Examen mit Auszeichnung bestand. Im Rahmen eines Aufbaustudiums an der “Hochschule der Künste Berlin” unter der Leitung der Professoren Leo van Doeselaar (Orgel) und Uwe Gronostay (Dirigieren) legte er mit der Bestnote das Solistendiplom für Orgel mit der A – Prüfung für Kirchenmusik im Jahre 1999 ab.
Heiko Holtmeier konzertierte mehrfach als Solist mit namhaften Orchestern in der Berliner Philharmonie. Neben seiner intensiven Konzerttätigkeit, u.a. mit Flöte, Streichern und Harfe, hat er das Amt des Kirchenmusikers an der katholischen Pfarrkirche “St. Paulus” übernommen.
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Joseph Rheinberger wikipedia.org/Joseph_Rheinberger
(* 17. März 1839 in Vaduz; † 25. November 1901 in München)
Liechtensteiner Komponist und Musikpädagoge.
Rheinberger gehört zu den Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die nach Jahren des Vergessens zunehmend in das Bewusstsein von Musikpraxis und Musikforschung zurückgekehrt sind.
Sein umfangreiches Oeuvre, darunter allein 197 mit Opuszahl veröffentlichte Werke, umfasst Klaviermusik, Orgelmusik, geistliche und weltliche Chormusik, Sololieder, Kammermusik, Sinfonien, Konzertouvertüren, Schauspielmusiken und Opern.
Rheinberger war ein entschiedener Klassizist, der Mozart und Bach zu seinen großen Leitbildern erhob. Auch wenn er die Musikgeschichte nicht nachhaltig prägen konnte, so steht er doch als großer Lehrer und bedeutender Repräsentant einer vielfältigen Musikkultur am Ende der klassisch-romantischen Epoche.
Zur Förderung und Verbreitung seines vielseitigen Schaffens im heutigen Kulturleben wurde im Jahre 2003 die Internationale Josef-Gabriel-Rheinberger-Gesellschaft gegründet.
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Sigfrid Karg-Elert wikipedia.org/Sigfrid_Karg-Elert
(* 21. November 1877 in Oberndorf am Neckar; † 9. April 1933 in Leipzig)
Deutscher Musiktheoretiker und Komponist.
Er studierte am Konservatorium in Leipzig, wurde Lehrer am Konservatorium in Magdeburg und wirkte ab 1919 bis zu seinem Tod als Lehrer für Klavier und Komposition am Leipziger Konservatorium. Karg-Elert hatte sich ursprünglich sehr bestimmt den Strebungen von Debussy, Schönberg und Skrjabin angeschlossen, kehrte dann aber wieder zu den älteren Idealen harmonisch-polyphoner Bestimmtheit zurück. Als Spieler des “Kunstharmoniums” trat er auch in England und Amerika auf und schrieb Werke für dieses Instrument. Von seinen theoretischen Arbeiten sind besonders zu nennen: Akustische Ton-, Klang- und Funktionsbestimmung (Leipzig 1930) und Polaristische Klang- und Tonalitätslehre (Leipzig 1931).
Karg-Elert sah sich selbst als exzentrischen Einzelgänger. Sein Schaffen vereint auf individuelle Weise teils sehr verschiedene Einflüsse, z.B. von Johann Sebastian Bach (dem er in vielen Kompositionen durch das B-A-C-H-Motiv huldigte), Edvard Grieg, Claude Debussy, Alexander Skrjabin und dem frühen Arnold Schönberg.
Im Großen und Ganzen lässt sich sein Stil als spätromantisch mit impressionistischen und expressionistischen Einschlägen charakterisieren. Seine ausgezeichneten musiktheoretischen Kenntnisse ermöglichten ihm, die Harmonik bis an ihre Grenzen auszureizen, ohne dass die tonalen Zusammenhänge verloren gingen.
Karg-Elert komponierte überwiegend für kleinere Besetzungen, bevorzugt für Orgel, Harmonium und Klavier, auch Kammermusik, Lieder und Chorwerke. Obwohl er kaum Orchestermusik hinterlassen hat, zeigt sich aber an den übrigen Kompositionen, insbesondere den Orgelwerken, dass er ausgeprägt sinfonische Klangvorstellungen hegte.
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St. Paulus-Kirche Heimfeld, 21075 Hamburg-Harburg
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