ANDROMEDA MEGA EXPRESS Orchestra | Stellwerk

22. Februar 2010 | Von | Kategorie: Konzerte, VORSCHAU

Harburg | FR 05 MRZ 10 | Stellwerk 21 Uhr |  Eintritt 15,-

Take Off

Das ANDROMEDA MEGA EXPRESS ORCHESTRA [ Berliner Mixtur von 10 Musikern aus der klassischen und 10 Musikern aus der jazzigen Szene ) jongliert mit Genres, Stilistiken und musikhistorischen Verweisen wie Minimal Music, diverse Scores quer durch die Filmgeschichte, Romantik, Neue Klassik, Bartok und Zappa.

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Bigband Swing, der immer wieder unterbrochen wird von Freejazz-Kakophonien, Schnipseln aus Krimi-Soundtracks und den akustischen Logos fiktiver Filmproduktionsfirmen. Als musikalische Einflüsse werden Computerspiele, die zweite Wiener Schule, Cartoons, die Polyphonie der Renaissance, schäbige Dauerwerbesendungen und Fahrstühle in teuren Hotels genannt.

Das AMEO sind 20 junge Musiker unterschiedlichster musikalischer und kultureller Herkunft unter der Leitung von Komponist, Arrangeur und Holzbläser Daniel Glatzel. Sie kommen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Kanada, Norwegen, Japan, Thailand, Tschechien und Südkorea:

Daniel Glatzel (Komposition, Tenor Sax, Klarinette, Bassklarinette)
Oliver Roth (Flöte, Alt-Flöte)
Laure Mourot (Flöte, Alt-Flöte, Piccolo-Flöte)
Sebastian Hägele (Fagott)
Johannes Schleiermacher (Bariton Sax, Tenor Sax, Klarinette, Flöte)

Aki Sebastian Ruhl (Trompete)
Magnus Schriefl (Trompete)
Gerhard Gschlössl (Posaune, Sousaphon)

Karl Ivar Refseth (Vibraphon, Percussion)
Andi Haberl (Schlagzeug)
Anna Viechtl (Harfe)
Kalle Zeier (Gitarre)
Andi Waelti (Kontrabass)

Matthew Lonson (Violine)
Josa Gerhard (Violine)
Mokkapan Phongphit (Violine)
Johannes Pennetzdorfer (Bratsche, Blockflöte)
Martin Stupka (Bratsche)
Charlotte Jacke / Sophie May (Cello)
Isabelle Klemt (Cello)

AUDIO | Andromeda Mega Express Orchestra - Gamma Pluto Delta

www.andromedameo.com

www.myspace.com/andromedameo

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"Unabhängige" große Ensembles wie das 20köpfige Andromeda Mega Express Orchestra sind sehr selten geworden:

zu kostspielig, zu groß der logistische Aufwand. Davon kann der Komponist, Arrangeur und Saxofonist Daniel Glatzel ein Lied singen: Weil immer wieder einzelne Musiker kurzfristig ersetzt werden mussten, dauerte es ein wenig länger, bis das erste Album "Take Off!" produziert werden konnte. Die Geduld hat sich aber gelohnt, denn schon die Tatsache, dass das hervorragend produzierte Album auf dem Notwist-Label "Alien Transistor" erschienen ist, sorgte dafür, dass diese eigenwillige Mischung aus Big Band Jazz mit Sun Ra-Reminiszenzen, Neuer Musik, Filmmusik und einigen Gramm zappaeskem Klanghumor auf ein jüngeres, neugieriges Publikum traf.

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VIDEO | Andromeda Mega Express Orchestra - Radioactive people
[ JazzBaltica-Festival in Salzau 4 JUL 2009 ]

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Daniel Glatzel ist fasziniert von der Synästhetik, die in Filmsoundtracks steckt. “Wenn Bild und Musik ihre Kraft bewahren, entsteht eine dritte Ebene. Das hat Stanley Kubrick immer geschafft.” Nur in diesem Sinn ist die Musik von Andromeda, die nie zur glatten Opulenz eines Hollywood-Soundtracks gerinnt, Filmmusik: Sie wirft den inneren Projektor an. [ via ZEIT online ]

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CD | Take Off | Artwork: Henning Wagenbreth
| mit einem 20-seitigen Booklet in Form eines Orchester-Space-Roadmovies!

| CD kaufen bei amazon

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INTERVIEW mit Daniel Glatzel

Zur aktuellen CD ” Take Off “ [ via JAZZBLOGGER ]

Daniel Glatzel: Wir haben extra lange gewartet mit einer CD-Veröffentlichung. Wir wollten uns einspielen und die Stücke so gut kennenlernen, bis eine gewisse Reife da ist. Natürlich denkt man immer, dass man Sachen besser machen hätte können. Aber wir hatten dank dem Label sehr gute Bedingungen und genügend Zeit um das Material auszureizen. Ich war einen Monat lang jeden Tag ca. 8 Stunden im Studio und habe jedes kleine Detail abmischen können.

Der Sound

Ich finde, im Punkt Klangästhetik sind heutzutage gute Indiebands wie The Notwist oder Radiohead den meisten Jazzern meilenweit voraus.

Man darf sich nicht von der Oberfläche trügen lassen (für alle die denken wir machen/mögen Filmmusik) und ich behaupte jetzt mal, dass man die Platte hunderte Male anhören kann, wenn man laut genug aufdreht und man Klänge als eine Sensation im wahrsten Sinne des Wortes begreift – stetig sich wandelnde, oszillierende Figuren in einem Luftgefäß – gibt es eine wahrhaftigere Form für eine Menschenseele als diese?

JAZZBLOGGER – Interview lesen

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NOTWIST

Mit ihren fulminanten Live-Auftritten hat das Orchester Besucher von Konzertsälen und Rockbühnen den Atem geraubt, unter anderem traten sie gemeinsam mit Notwist auf, da sie deren neueste Albumproduktion “The Devil,You+Me” unterstützt haben.

VIDEO | The Notwist & Andromeda Mega Express Orchestra – Boneless
[ live / Volkstheater, München 18 JAN 2009 ]

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Gerupftes Huhn spielt Thelonious Monk

TAGESSPIEGEL – Jörg Wunder

Das 20-köpfige Ensemble knüpft an die weitgehend ausgestorbene Bigband-Tradition an, die hauptsächlich in der Nische des öffentlichen Rundfunks überlebt hat.

Die langen, labyrinthisch verschlungenen Songs streifen – neben vielem anderem – französische Filmmusik der Sechziger, die kühle Jazz-Arithmetik von Charles Mingus, den psychedelischen Lounge-Jazz von “Raumpatrouille Orion” und den federnden Groove des Bossa Nova.

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VIDEO | PETER THOMAS SOUND ORCHESTER moontown 1966 ( New Astronautic Sound ) Raumpatrouille Orion Soundtrack | Peter Thomas: legendärer deutscher Filmkomponist

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Und sie stecken voller Überraschungen: Da kommt das Orchester wie eine alte, rostige Maschine mit dem letzten Schnaufen der gestopften Trompete zum Stehen, ehe der austretende Wasserdampf eines auf der Bühne postierten Reiskochers das Signal für eine furiose Coda gibt, die wiederum in zartestem Südsee-Gitarrengezirpe ausklingt. Unglaublich auch das Arrangement für Thelonious Monks “Nutty”: Natürlich ohne Piano, dafür von überwältigender Klangvielfalt und mit einem Flötisten, der sich als gerupftes Huhn verkleidet und von einer Zuschauerin massieren lässt.

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Stellwerk Harburger Fernbahnhof, Hannoversche Str.

21079 Hamburg, Deutschland

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