ECO CITY | Harburg springt in die Champions League der Architektur

9. April 2010 | Von | Kategorie: Allgemeines, HAMBURG | NEWS

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Harburg | Binnenhafen | Eco City

Laut Huffington Post, USA und INHABITAT, New York wurde am MI 19 AUG 2009 die Entwicklung einer nachhaltigen ECO CITY im Hamburg-Harburger Binnenhafen auf dem Gelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH) verkündet. ECO CITY stellt einen reichhaltigen Mix aus klassischer Industriearchitektur, liebevoll restaurierten Hafengebäuden und modernem Architekturdesign dar.

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Das Zusammenspiel aus regenerativem Energiekonzept, der Ingenieurskunst der Zukunft und innovativer Architektur hebt ECO CITY auf einen neuen Standard für umweltfreundliches Arbeiten in einem hochtechnologischen Umfeld.

Designed wurde ECO CITY von der international agierenden Firma Tec Architecture unterstützt von der Global Engineering Company ARUP.

Tec Principal Sebastian Knorr explains: “ECO CITY represents a synergistic approach to urban development. By working in close cooperation with all the stakeholders and taking into consideration the immediate environmental context of the project, we’ve created a different type of sustainable, creative-industrial complex. We hope that iconic ECO CITY project becomes a model for sustainable urban development.”

Die erste Phase (Neubau für die Heidelberg-Druck, Vertrieb-Nord) ist vollendet. Im Sommer 2010 sollen die Windturbinentowers und ein Bürokomplex folgen.

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New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie | Foto: Jens Ullheimer

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Hamburg nimmt an der Weltausstellung in Shanghai 2010 teil. Als aktiver Teil der European Green Capital 2011 hätte auch die ECO-City und damit Harburg als zukunftsträchtiger Standort präsentiert werden können. Diese einmalige Chance weltweiter Werbung wurde leider nicht genutzt.

Harburg nicht auf der EXPO Shanghai 2010

Die Hamburg-Ausstellung auf der Expo 2010 Shanghai | 2. Mai 2010/bsu02

Staatsrat Dr. Stephan Hugo Winters hat am Wochenende auf der Expo 2010 in Shanghai das Hamburg House und die Ausstellung eröffnet. Zu den Zielen sagte der Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt:

“Hamburg bietet sich hier eine einzigartige Chance, sich einem globalen Publikum zu präsentieren. Nur wenige Städte weltweit haben diese Chance.” Hamburg werbe jetzt “für sich als Stadt und seine besondere Kompetenz beim ökologischen Bauen”.

Als European Green Capital 2011, eine Auszeichnung der Europäischen Kommission,  stellt Hamburg die ganze vierte Etage unter das Motto “Urban Visions”. Hier werden nachhaltige Stadtentwicklung und die grüne Metropole der Zukunft erlebbar: Zum Beispiel mit einem Klimaglobus des Hamburger Climate Service Center (CSC/GKSS). Der Globus (Durchmesser 85 cm) simuliert durch verschiedene Farbprojektionen die Klimaentwicklung der Erde bis ins Jahr 2100. Als weitere Hamburger Zukunftsprojekte für nachhaltige Stadtentwicklung informieren die Internationale Bauausstellung IBA Hamburg und die Internationale Gartenschau igs 2013 über ihre Projekte.

www.expo2010.hamburg.de

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Gummifabrik bedroht

Christin Springer 2008 für die TAZ

Weil die NYH … ihre Produktionsstätten nach Lüneburg verlagern will, ist der teilweise denkmalgeschützte Fabrikkomplex zwischen Nartenstraße und Neuländer Straße nun vom Abriss bedroht.

Der Hamburger Investor und Anteilseigner der NYH, Bernd Menzel, plant auf dem Firmengelände einen Gewerbepark. Statt die rund 100 Jahre alten Fabrikhallen zu sanieren, hat Menzel angekündigt, einen Neubau errichten zu wollen. Einem Abbruch der Gummifabrik müsste das Denkmalschutzamt zustimmen, allerdings setzt sich dieses für den Erhalt der roten Backsteinbauten ein.

Weniger zurückhaltend zeigten sich Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg und Baudezernent Jörg Penner. Bereits im Sommer überlegten sie, die Fabrik abzubrechen und nur die Fassade zu erhalten – eine Lösung, die Jürgen Ellermeyer vom Museum der Arbeit ablehnt. Die NYH sei von großer Bedeutung, schließlich habe Europas Kunststoffindustrie in Harburg begonnen.

TAZ – Artikel lesen

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Die ECO CITY werde als Projekt für die Internationale Bauausstellung 2013 diskutiert,

sagt Till Pasquay von Arup. “Die Bewerbung läuft.” Indem die Windturbinen in die Gebäude integriert werden, wolle man ein Zeichen setzen.

Die futuristischen Türme der ECO CITY – die Wind-Towers – gelten als weltweit einmaliges Öko-Avantgarde-Projekt. Auf dem ehemaligen Firmengelände der zum Teil abgerissenen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie soll auch ein Hotel entstehen, das seinen Strom von einer der innovativen Windturbinen bezieht. Die Gesamtinvestitionen werden mit 100 Millionen Euro veranschlagt. Die Realisierung des Projekts würde Harburg mit einem Schlag auf die internationale Bühne innovativer Architektur heben und ökologische Innovationskraft und zukunftsorientierte Planung symbolisieren.

Einigen Mitgliedern der CDU und des Stadtplanungsausschusses Harburg sind die Wind-Towers etwas zu groß geraten. “Man werde von den Türmen optisch erschlagen.” Sie bevorzugten eine Version, die mit hanseatischem Understatement die ökologisch-technologischen Vorzüge des Projekts in einer optisch weniger aufdringlichen Form in das Bebauungskonzept des Binnenhafens integriert.

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So sieht die urbane Entwicklung von morgen aus: anspruchsvoll, dabei bodenständig und angenehm in der Benutzung. Gut für die Menschen, gesund für die Gemeinde, freundlich zum Planeten.

Die auf dem Gelände der New-York-Hamburger Gummiwaren geplante ECO CITY ist momentan eines von wenigen Projekten in der Welt, das die höchste Ebene der Umwelt-Zertifizierung von allen drei großen grünen Gebäude-Rating-Systemen (LEED, BREEAM und DGNB) erreichen soll. Als europaweit erstes urbanes Architekturprojekt wird ECO CITY unabhängige Prüfungen seiner Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit durch das neutrale Bewertungssystem LEED beantragen. LEED “Platinum Rating” ist das in den USA führende Rankingsystem für Umwelttechnologien.

ecocity-2Das Projekt ist ein außergewöhnliches Beispiel für die Integration von effizienten Technologien und Bauweisen, sowie Förderung der sozialen Interaktion. So entsteht ein nachhaltig wirtschaftender, umweltverträglicher Ort, der die Natur nicht ausbeutet oder verschmutzt, sondern in Harmonie mit seiner Umgebung koexistiert. Dies wird durch die Implementierung neuester Technologien gewährleistet, wie Windturbinen vor Ort, Solarenergie, recycelbare Materialien, begrünte Dächer.

WINDTURBINEN
Ikonische Windturbinen thronen über der Anlage und generieren den Hauptanteil der von ECO CITY benötigten Elektrizität. Kleinere Windturbinen sind über das Gelände verteilt, um zusätzliche erneuerbare, abgasfreie Energie zu erzeugen.

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Phoenix aus der Asche | ECO-City

SOLARENERGIE
Solarenergie ist einer der Stützpfeiler des umweltfreundlichen Energiekonzeptes von ECO CITY. Die Außenbeleuchtung wird auf diese Weise komplett versorgt.

BEGRÜNTE DÄCHER
Die meisten der sichtbaren Dächer werden bepflanzt. Rasen, Bäume, Blumenbeete schaffen ein Ambiente für einen angenehmen Aufenthalt. Weiterhin sorgen sie für gebremsten Abfluß überschüssigen Regenwassers.

MATERIALIEN
Umweltfreundliche Materialien finden Verwendung, um ein gesundes Innenklima zu garantieren. Passive Designtechnologien und effizientes Fassaden- und Gebäudedesign helfen dabei, den Energiekonsum um bis zu 30% zu reduzieren.

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ECO CITY im Hamburg-Harburger Binnenhafen auf dem Gelände der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie (NYH) | Die Türme zeigen in Richtung Hafenbecken. Die alte Industriefassade bleibt erhalten.

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ECO CITY | Areal Hannoversche Str., Neuländer Str. und Nartenstraße | 21079 Hamburg ( Harburger Binnenhafen )

21079 Hamburg, Deutschland

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