Philip GAISSER Niklas HAUSSER Till MEGERLE | Kunstverein Harburger Bahnhof

20. Mai 2010 | Von | Kategorie: Archiv, Bewegungsmelder, VORSCHAU

Harburg | DO 20 MAI 10 | Kunstverein Harburger Bahnhof 19 Uhr Eröffnung | Ausstellung bis 20 JUN 10

Phillip Gaißer - Sandhafen

Keine Entfernungen zu überwinden zwischen Fragesteller und Antwortgeber | Gefangenes Zimmer 1 | Die Bezeichnung »gefangenes Zimmer« steht auf dem Hamburger Wohnungsmarkt für einen Raum, der nur durch andere Räume betreten werden kann. Das entspricht der Erfahrbarkeit der Ausstellungsarchitektur, die für alle Projekte der Reihe gesetzt ist:

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Ein »White Cube« wird in den Kunstverein implantiert. Jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, die neue räumliche Situation für ihre Arbeit zu nutzen und unter Spannung zu setzen.

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Gefangenes Zimmer 1  | Keine Entfernungen zu überwinden zwischen Fragesteller und Antwortgeber
Philip Gaißer/Niklas Hausser (Hamburg) und Till Megerle (Berlin)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr
Künstlergespräch: Sonntag, 23. Mai, 16 Uhr
Ausstellungslaufzeit: 21. Mai bis 20. Juni 2010

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Pressetext Kunstverein Harburger Bahnhof [ Gaißer, Hausser, Megerle ]

»(…) und Gestisches?«
»Eine ästhetische Kategorie. Herrlich auch: das Dokumentarische als Stil begreifen.«
»It´s a game …«
»Yes. Fo. Sho. Symmetrie, Willkürlichkeit, Langeweile.«

Philip Gaißers Arbeitsweise als Fotograf

kann man – im Gegensatz etwa zu spontanen Momentaufnahmen – als ein präzises Herstellen von Bildern beschreiben, die eine sehr eigene ästhetische Sprache verbindet.

Die technischen Prozesse der Bildfindung lassen sich dabei kaum auf einen Nenner bringen: Ruhig beobachtete Interieurs, Situationen und Landschaften behaupten sich gegenüber Inszenierungen mit hinzugefügten Elementen. Außenaufnahmen können den Charakter von Studiobildern annehmen, Objekte im Studio den von Skulpturen oder in den Moment des Fotografierens hineingeworfene Gegenstände die Anmutung eines grafischen Zeichens. Seine Arbeiten sind geprägt durch die Gleichzeitigkeit eines konzeptuellen Zugriffs und einer dennoch verschiedenen Sichtweisen geöffneten Komposition.

Philip Gaisser
1980 in Hamburg geboren
2001 – 2007 Studium an der HFBK Hamburg
2005 Auslandsstipendium der Karl Heinz Ditze Stiftung Rumänien / Ukraine
2009 Atelierstipendium der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Künstlerhaus Sootbörn
2010 Arbeitsstipendium der Hansestadt Hamburg für bildende Kunst

Gemeinsam mit Niklas Hausser zeigt er zudem die Installation »Sort Key and Information Field«, die auf einer Neudefinition von maschinellen Auslesekriterien beruht.

Niklas Hausser
1980 in Titisee-Neustadt (Schwarzwald) geboren
2003 – 2010 Studium der Freien Kunst, HFBK Hamburg
2009 Reisestipendium der Karl Heinz Ditze Stiftung – Ecuador
Projektförderung des Freundeskreises der HfBK e.V.
Projektförderung (GFA Bridges 2009) der GFA Consulting Group GmbH

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Till Megerle

Das zeichnerische Vokabular der expressiven Geste

Till Megerle verwendet für seine Zeichnungen ausschließlich Kugelschreiber, Bleistift und Korrekturflüssigkeit.

In den aktuellen Arbeiten bedient sich sein zeichnerisches Vokabular einer konzeptuell gefilterten expressiven Geste. Er arbeitet an inhaltlich verknüpften Serien, deren Präsentation mit einem hohen Bewusstsein für ihre Gesamtkonstellation aus eingenommenem Raum, Leerstellen, Material und Bedeutungselementen einhergeht.

Till Megerle
1979 geboren in Bayreuth
2002 – 2004 Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
2004 – 2010 Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
2008/2009 Erasmus–Stipendium an der Akademie der Bildenden Künste Wien
bei Prof. Heimo Zobernig

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Kunstverein im alten Harburger Fernbahnhof,
Hannoversche Str. 85 (über den Gleisen 3+4)

21079 Hamburg, Deutschland

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