STEFAN DOEPNER & LARS VAUPEL – f18institut ROBOTIK | Galerie Oel-Früh

12. Juli 2010 | Von | Kategorie: Archiv, Bewegungsmelder, VORSCHAU

Norderelbbrücken | Eröffnung: MI 14 JUL 10 ab 19 Uhr | Robotik-Installationen | Ausstellung bis 3.8.

The Drill Bot - Robot Partner 3.0 by S. Doepner & L. Vaupel

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Stefan Doepner & Lars Vaupel, die Vertreter des „f18institut” zeigen jüngste Arbeiten und Teilstücke älterer Maschinen aus ihrem Robotikpark. Funktionen und Gestalt der Roboter greifen Interaktion zwischen Mensch und Maschine auf und führen diese, alleine schon durch unvermittelte repetitive Laufzeiten, ad absurdum.

Doepner und Vaupel verarbeiten (bzw. reprogrammieren) mit ihren Maschinen gegenwärtige Ideale und gelernte Bilder des Fortschritts auf humorvolle, investigative wie poetische Art und relativieren so technologische Glorifizierung.

Allgemein anerkannte Regeln der Technik, Robot Partner und andere Anwandlungen

Vernissage: Mittwoch, den 14.07.2010, ab 19 Uhr
Ausstellung: 15.07.-03.08.2010
Finissage: Mittwoch, den 04.08.2010, ab 19 Uhr

Öffnungszeiten: Mittwochs 19-21 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Oel-Früh www.oelfrueh.org
Brandshofer Deich 45
20539 Hamburg

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‘f18institut’ www.f18institut.org

ist ein interdisziplinäres Kunstprojekt, das Kunst, Naturwissenschaften und Technologie miteinander verbindet. Es bietet einen konzeptionellen Rahmen für Kunstwerke, wo zwischenmenschliche Prozesse ebenso beleuchtet werden, wie die Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

In Verbindung mit diesen Sujets arbeiten Doepner Und Vaupel mit den gegenwärtigen Idealen, Ideen und Bildern des Fortschritts auf humorvolle, investigative, poetische und absurde Art. Der Künstler veranschaulicht Fortschritt und Technologie durch alltägliche Situationen anhand von künstlichen Figuren und deren Verhalten. Alltäglichkeiten werden unterbrochen, familiäre Objekte verfremdet, aus ihrem gewöhnlichen Kontext herauskristallisiert und in neue Bedeutungszusammenhänge gestellt.

Die Künstler halten es für wichtig, zeitgenössische Systeme und Techniken zu dekonstruieren, um sie dann nach gut dünken wieder zusammenzubauen. Es ist der Versuch, die technologische Glorifizierung zu relativieren und zu profanisieren.

Die Hamburger Ausstellung von ‘f18institut’ ist untergliedert in drei Arbeiten. Die erste zeigt einen Tisch, auf dem sich die Gegenstände endlos bewegen. Zweitere ist ein Roboter, mit vier Bohrhämmern bestückt, der die Wände hoch und runter klettert indem er wieder und wieder unzählige Löcher in die wand bohrt und sich daran entlang bewegt. Letztere Arbeit ist ein selbstmalender Roboter.”

Co-Prod.: Galerija Kapelica, Ljubljana

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VIDEO | The Drill Bot – Robot Partner 3.0 by S. Doepner & L. Vaupel | Ljubljana, December 21, 2008

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Stefan Doepner

haucht ganz alltäglichen Dingen wie Küchengeräten Leben ein. Allerdings verhalten sich seine Objekte nicht so, wie man es von ihnen erwarten würde…

Das gilt zum Beispiel für seinen modifizierten Bürotisch: Kaffeetasse, Kugelschreiber und Klebestift haben ein merkwürdiges Eigenleben und bewegen sich scheinbar planlos über die Glasplatte. Sein Tisch ist eine Robotik-Installation und trägt den Namen ‹Robot Partner 0.2 – Automated Table Modification›.

Bereits auf der Vernissage von DIGITAL BRAINSTORMING am 4. März 2010 in Zürich präsentierte Stefan Doepner die Performance ‹Robot Partner 3.0 – Drillbot›, eine Klettermaschine, die sich mithilfe von vier kräftigen Schlagbohrmaschinen eine Wand hocharbeitet. Diese Installation hat er zusammen mit Lars Vaupel aus Hamburg geschaffen und wird auch in der Galerie Oel-Früh zu sehen sein.

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VIDEO |  Stefan Doepner / art-tv: Kommentare zur Zürcher Ausstellung

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Stefan Doepner auf art-tv: Der Künstler erklärt seine Arbeitsweise. Anlass dazu ist die Ausstellung “Küchenmaschinen auf Abwegen”, die zusammen mit dem Migros-Kulturprozent (digital brainstorming) und dem Cabaret Voltaire in Zürich produziert wurde. Video: Felix Schenker, art-tv.

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Biographie Stefan Doepner

Stefan Doepner wurde 1966 in Bremen geboren und lebt heute in Lubljana (Slowenien) Er studierte in Bremen Malerei und Experimentalfilm und ist seit Mitte der 1980er Jahre im Bereich intermediale Kunst tätig.

Doepner war einer der Gründer des Instituts f18. Er arbeitete 1992 mit am Documenta-Projekt Van Gogh TV und konzentrierte sich seit Mitte der 90er Jahre auf den Bereich Robotik und Kunst. Am Festival der elektronischen Künste Shift 2009 in Basel zeigte er seine Grossinstallation „Living Kitchen – Happy End of the 21st Century”, die zuvor auch in verschiedenen Städten Europas aber auch in China zus ehen war.

Literatur

  • Dominik Landwehr: Playground Robotics. Das Hamburger Robotik-Kunst Institut f18 und seine Schweizer Freunde. Basel: Christoph Merian Verlag 2004
  • Dominik Landwehr / Verena Kuni: Home Made Electronic Arts. Do-it-yourself-Piratensender, Krachgeneratoren und Videomaschinen. Basel: Christoph Merian Verlag 2009.

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Galerie Oehlfrüh | Brandshofer Deich 45 in 20539 Hamburg (Norderelbbrücken)

20539 Hamburg, Deutschland

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