Koalitionsvertrag Harburg 2008 – 2012 | Ziele Kultur
Im Koalitionsvertrag Bezirk Harburg für die 18. Legislaturperiode der Bezirksversammlung zwischen Christlich Demokratische Union (CDU) und Bündnis 90 / Die GRÜNEN / Grün Alternative Liste (GAL) wurden folgende Ziele für den Bereich Kultur formuliert:
——————————————-
- Die positive Entwicklung des Harburger Theaters ist zu fördern und zu begleiten.
- Es soll geprüft werden, ob die Bühne im Helms-Saal ausgebaut werden kann.
- Die zügige Fertigstellung des Foyer-Umbaus im Helms-Museum muss umgesetzt werden.
- Das Helms-Museum soll als eigenständiges Museum für Harburger Stadtgeschichte und Landesmuseum für Archäologie und Bodendenkmalpflege erhalten und ausgebaut werden.
- Die Sanierung der Friedrich-Ebert-Halle ist zügig umzusetzen; unverzüglich muss mit der Erneuerung der Technik für das Saallicht, der Bühnenbeleuchtung, der Beschallung und der Vorbühne begonnen werden.
- Der Kunstverein Harburger Bahnhof soll bereits im nächsten Haushalt in die institutionelle Förderung aufgenommen werden.
- Die Sammlung Falckenberg und ihre internationale Bedeutung sollte öffentlich bekannter gemacht werden.
- Die Weiterentwicklung des Harburger Kunstpfades wird angestrebt; Kunst im öffentlichen Raum, die baulichen Maßnahmen weichen muss, soll in Zusammenarbeit mit den Künstlern, an geeigneten Stellen neu platziert werden.
- Der Erhalt der Bücherhalle und des Bücherbusses im Bezirk ist für uns von besonderer Bedeutung.
- Das Binnenhafenfest und der Harburger Kulturtag sind ein wichtiger Beitrag für das kulturelle Leben in Harburg; die Koalition setzt sich für den Erhalt und die Förderung ein.
- Initiativen zur Gründung einer Geschichtswerkstatt im Bezirk Harburg werden unterstützt.
- Bei den Planungen zur neuen Nutzung und Gestaltung von Teilen des Phoenix-Areals sollte auch die kulturelle Nutzung mit in die Planungen einbezogen werden; ein Veranstaltungszentrum mit Galerie, Bühne und Café würde die kulturelle Szene in Harburg aufwerten.
- Die Vertragspartner setzen sich für einen Erwerb des Harburger Schlosses durch die Stadt Hamburg ein. Die Örtlichkeiten sollen in ein kulturelles Gesamtkonzept einbezogen werden, dass sich schwerpunktmäßig mit der Harburger Industriegeschichte im 19. Jahrhundert beschäftigt. Vorhandene Konzepte (u.a. das Konzept Park Postkolonial) sollen ergebnisoffen unter maßgeblicher Beteiligung des Helms-Museum in einem öffentlich moderierten Prozess aufbereitet werden.
- Für den Binnenhafen ist ein Konzept zu entwickeln, damit möglichst viele der historischen Häuser nicht nur erhalten bleiben und restauriert werden können, sondern diese in ein gesamtbauliches Konzept der gesamten Binnenhafennutzung mit einbezogen werden.
- Die Vertragspartner begrüßen, dass der nächste Bauabschnitt der TUHH mit gleichzeitigem vollständigem Erhalt der Fassade der Pionierkaserne gesichert werden kann. Dadurch wird den Interessen der Universität nach einem modernen funktionalen Raumangebot ebenso Rechnung getragen, wie denkmalpflegerischen und stadthistorischen Aspekten.
- Denkmalensembles sollen zügig und mit Prioritätensetzung festgelegt werden.
-------------------------------------------
Download Koalitionsvertrag 2008 - 2012 | PDF ( 77,1 kb )






